Heiter wolkig bis sonnig trüb – das „Prämenstruelle Syndrom“

FemHealth Gast Blog verfasst von: Sandra Reiterer - Zert. Frauengesundheits- und Zyklusmentorin.

Wir laden Gastblogger ein, ihre Erfahrungen, ihr Fachwissen und ihr Wissen zu teilen. Sie sind selbst für ihre Inhalte und Urheberrechte verantwortlich.


Wir alle kennen es, das typische Aprilwetter mit all seinem Sonnenschein, dichten Wolken, plötzlich auftretenden Regen-, Hagel-, Schnee- und Graupelschauern sowie den oft kräftigen Winden. Von daher rührt auch das berühmt-berüchtigte Sprichwort „April! April! Der macht, was er will.“. So ist es auch mit dem „Prämenstruellen Syndrom“, kurz PMS genannt, welches genauso unberechenbar, unbeständig, wechselhaft, launisch und vielfältig sein kann. Das bedeutet, dass sich das PMS durch viele verschiedenste körperli­che, psychische sowie emotionale Symptomatiken bei Frauen zeigen kann.

Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) umfasst vielfältige körperliche und emotionale Beschwerden vor der Menstruation.


Zu den häufigsten Symptomen des PMS zählen:

  • Brustschmerzen/-spannen

  • Heißhunger (speziell auf Schokolade)

  • Wassereinlagerungen

  • Kopfschmerzen/Migräne

  • Rückenschmerzen

  • Bauchschmerzen

  • Verdauungsstörungen

  • Hautunreinheiten

  • Müdigkeit

  • Erschöpfung

  • Depression

  • Antriebslosigkeit

  • Schlafstörungen

  • Reizbarkeit

  • Angstzustände

  • (extreme) Stimmungsschwankungen (von „himmel-hoch-jauchzend“ bis hin „zu Tode betrübt“ sowie unerklärlichen, grundlosen Wutausbrüchen, Ag­gressionen und tiefer Traurigkeit)


All diese Symptome beeinflussen maßgeblich das Verhalten von Frauen in Form von anschließendem Rückzug und (den Wunsch nach) Isolation.


Sind hierbei die psychischen Symptome extrem stark ausgeprägt, so handelt es sich vermutlich um die sogenannte „Prämenstruelle Dysphorische Störung“, auch PMDS.


Eines der markantesten Merkmale für ein mögliches PMS, ist, dass sich die Sym­ptome zumeist immer (kurz) vor dem Ein­setzen der Regelblutung in der zwei­ten Zyklushälfte bemerkbar machen. Meist desto näher die Menstruation rückt, desto stärker und ausgeprägter die Sym­ptome. So plötzlich die Sym­ptome aufge­treten sind, so rasch können sie wieder verschwinden, sobald die Blutung einsetzt und Frauen fühlen sich sogliech wieder wie „normal“. Das Alles hat mit den Hormonen zu tun und ist oft auf ein Hormonungleichgewicht zurückzuführen.


Bleibt nur mehr die Frage offen:

„Wie sieht Dein April-Wetter während der Phase VOR Deiner Menstruation aus?“


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Sandra Reiterer

Dipl. Sozialpädagogin

Zert. Frauengesundheits- und Zyklusmentorin

Standort: Wien (Österreich) und Online

Instagram: weiblichkeit.zyklisch.leben

Website: www.zyklusweisheit.at

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